SPD-Heiligenhaus wieder mit Feuerzangenbowle und guter Laune auf dem Weihnachtsmarkt

Auch in diesem Jahr ist die SPD-Heiligenhaus wieder, ausgerüstet mit jede Menge guter Laune und selbst gemachter Feuerzangenbowle, auf dem  Weihnachtsmarkt Heiligenhaus.
Darüber hinaus bieten die Sozialdemokraten auch wieder leckere Waffeln und kleine Überraschungen für die Kinder an. Organisatorin Manuela Janssen ist sich sicher, dass es wieder viel Spaß geben wird und hofft auf bezauberndes  Winterwetter. Wir freuen uns auf viele Gäste und nette Gespräche am Weihnachtsmarktwochenende von Donnerstag dem 13.12.2018 bis Sonntag dem 16.12.2018.

Lösung im Konsens gefunden

In der Sondersitzung des Verkehrsausschusses vom 6. Dezember konnten sich die teilnehmenden Parteien auch einmal von ihrem sonst oft üblichen, parteipolitischen Gezanke distanzieren und präsentierten eine pragmatische Lösung für die sichere Überquerung der Rheinlandstraße.

Eine neue Ampel würde viel Zeit brauchen war dann auch das letzte Argument der intensiven Ausschussberatung. Hierauf hatte die SPD Fraktion sofort eine passende Antwort parat: „Lasst uns für die Zeit bis zur Installation der neuen Ampel einfach eine Baustellenampel dort aufstellen, damit die Kinder und alle anderen Fußgänger die Rheinlandstraße  sofort wieder sicher überqueren können“ schlug Friedrich Martin von der SPD spontan vor. Diesem Argument konnte sich der Verkehrsausschuss nicht verschließen. So waren letztendlich ein guter Einfall und eine basisdemokratische Unterschriftenaktion besorgter Eltern, für einen sicheren Schulweg der betroffenen Kinder und Anwohner der Rheinlandstraße, für eine gute Lösung verantwortlich.

SPD will Ampelanlage zurück

Die rigorosen Sparmaßnahmen des Bürgermeisters im Bereich der Überquerung Rheinlandstraße, zu Lasten der Kinder aus Kita und Grundschule sowie Fußgängern aus der Kirche und der Senioreneinrichtung, sind für die SPD Heiligenhaus absolut indiskutabel.


„Insbesondere die ganz kleinen Straßenverkehrsteilnehmer sind häufig nicht sicher genug im Umgang mit Autofahrern“, stellt der Vorsitzende der SPD Heiligenhaus, Ingmar Janssen dazu fest. „An dieser Stelle ist ein Zebrastreifen schlicht unzureichend, wenn es darum geht, den sicheren Übergang für die Kinder zu gewährleisten“, ergänzt Friedrich Ernst Martin. Die in der Zeitung genannten Kosten für eine Ampelanlage von mehreren Hunderttausend Euro, wie von dem CDU-Vorsitzenden Frank Jakobs behauptet, entbehren jeglicher Grundlage. Die Kosten liegen nach entsprechenden Recherchen bei etwa 30.000 Euro. Ein Betrag, den der Bürgermeister von Heiligenhaus nicht gegen die Sicherheit der überquerenden Kinder in Frage stellen sollte. Auch ebenfalls sachlich falsch ist das Argument in einer Tempo-30-Zone dürfe keine Überquerungsampel installiert werden. Selbstverständlich kann man, insbesondere in der Nachbarschaft von Schulen, Kirche und Kindergärten mit einer Ampel für die Sicherheit der Kinder sorgen. Nun soll offenbar den besorgten Eltern der Kinder ein Zebrastreifen als CDU/FDP-Minimallösung verkauft werden, ein Vorgang, der in den Reihen der SPD heftige Irritationen verursacht hat.


Die ganz klare Forderung der SPD heißt daher: Die sofortige Wiederinstallation der Fußgängerampel. Dabei gilt es keine Zeit zu verlieren, schließlich sind unsere Kinder durch den Verkehr in den Herbst/Winter-Monaten bereits erhöhten Gefahren ausgesetzt. Deshalb hat die SPD auch eine unverzügliche Sondersitzung des Verkehrsausschusses zu dem Thema beantragt.

2520 Unterschriften für unser Freibad !

„Unser Schwimmbad ist eine tolle Einrichtung für alle ! Wir haben in Heiligenhaus das schönste Freibad in der Umgebung. Unser Schwimmbad überzeugt durch seine schöne Lage, die großen Wasserflächen und die ausgedehnten Liegewiesen. Deshalb ist unser Freibad ein Markenzeichen von Heiligenhaus. Jedes Jahr genießen tausende Kinder und Erwachsene schöne Stunden in unserem Heiligenhauser Freibad. So soll es auch bleiben! Und selbstverständlich brauchen wir in Heiligenhaus auch ein gutes Hallenbad. Wo sonst sollen unsere Kinder schwimmen lernen? Dazu den Gastronomiebereich verbessern und das großes Außengelände für einen tollen Spielbereich nutzen. Die Sauna, die Kegler-und Schützenanlage erhalten und weiteren Vereinen Möglichkeiten eröffnen.“ 

Diese klaren Aussagen stützen die Bürgerinnen und Bürger mit  mit 2520 Unterschriften. Die Unterschriftenliste wurde jetzt von der SPD dem Bürgermeister übergeben.  Darüber hinaus liegen dem Bürgermeister über eine Online-Initiative über 1.000 weitere Unterschriften vor.


„Das ist ein klares Votum unserer Bürger“ stellt Ingmar Janssen fest: „und damit ein klarer inhaltlicher Auftrag an den Bürgermeister und die Heiligenhauser Politiker.“  

- Bürgermeister will Antrag „unbürokratisch prüfen“ - so berichtetet die WAZ über die Forderung der CDU- und FDP-Fraktionen eine defekte Ampel lediglich durch einen Zebrastreifen zu ersetzen - entgegen einer elterlichen Unterschriftenaktion der nahen Grundschule und Kitas und ohne den zuständigen Verkehrsausschuss hierüber beraten zu lassen. Aus diesem Grund beantragen wir eine unverzügliche Sondersitzung des selbigen. Hierzu unser Antrag

SPD fordert Kostentransparenz

Im kommenden Verkehrsausschuss am 6. November fordert die SPD Heiligenhaus die Verwaltung unserer Stadt auf, sämtliche Auswirkungen der eingetretenen Kostensteigerungen bei den KAG-Maßnahmen (Kommunalabgabengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen) Talburgstraße, Jahnstraße und Kettwiger Straße darzustellen. Darüber hinaus soll die Verwaltung den Ablauf der KAG-Maßnahmen

derart gestalten, als diese zunächst mit Prioritäten begründet im Verkehrsausschuss beraten, folglich beschlossen und anschließend in die Haushaltsplanung einfließen. Auch ist darzustellen, zu welchem Zeitpunkt eine frühzeitige Beteiligung der jeweiligen Grundstückseigentümer, auch hinsichtlich der besseren Planbarkeit von finanziellen Belastungen, erfolgen soll.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Martin begründet die geforderte Darstellung wie folgt: „Die KAG-Maßnahmen Talburgstraße, Jahnstraße und Kettwiger Straße werden nach den erfolgten Ausschreibungen ca. 30 % teurer. Somit kommen auf die betroffenen Grundstückseigentümer Mehrkosten zu. Auch fallen Mehrkosten im städtischen Haushalt an. KAG-Maßnahmen entstehen grundsätzlich regelmäßig und nicht plötzlich und unerwartet. Daher sollte der Entscheidungsvorgang öffentlich gut und umfassend nachvollziehbar sein.“