Sprechstunde der stellvertretenden Bürgermeisterin Ulrike Martin

Die Sprechstunden der stellvertretenden Bürgermeisterin Ulrike Martin finden aus gesundheitlichen Gründen aktuell nicht statt.
In dringenden Fällen ist sie telefonisch erreichbar unter 02056 24328 .

HEILIGENHAUS SPD will ZWAR-Netzwerke unterstützen

Wir fordert den Erhalt der Förderung der ZWAR (Zwischen Arbeit und Ruhestand) Netzwerke durch das Land NRW. Dazu bringen wir eine entsprechende Resolution im Rat der Stadt ein. Diese fordert, die Landesregierung NRW auf, die Streichung der Förderung zurückzunehmen. Denn durch die Streichung der Förderung erhalten die Teilnehmer der ZWAR Netzwerke, auch in Heiligenhaus, keine Unterstützung mehr für ihr wertvolles bürgerschaftliches Engagements. Die ZWAR Zentralstelle NRW unterstützt seit fast 40 Jahren den Aufbau und Betrieb der ZWAR-Netzwerke und wird hierfür bislang vom Land NRW finanziell gefördert. Jetzt hat das Ministerium für Arbeit die Streichung der Förderung zum Ende 2019 angekündigt.

SPD gegen Untergangsstimmung

Todesurteil und Ladensterben in der Hauptstraße sind die Vokabeln, mit denen die WAHL den Bau des Nahversorgungszentrums (NVZ) auf dem ehemaligen Hitzbleck-Gelände derzeit begleitet. Aktueller Anlass sind Veränderungen an der Vertragsgrundlage für das NVZ. Die nüchternen Fakten dazu sehen weit weniger dramatisch aus: Schon bisher gibt es keinerlei Sortimentsausschlüsse für das NVZ. Auch die angesprochenen Drogerieartikel waren schon bisher als Sortimente für den SB-Markt und den Discounter zulässig. Angesichts dieser Sachlage den kompletten Bau des NVZ an der Frage eines separaten Drogeriemarktes scheitern zu lassen, wäre absurd und für den Einzelhandel in der Innenstadt kontraproduktiv.


Die Innenstadt braucht zwingend einen attraktiven SB-Markt und einen Discounter, um ein komplettes Angebot abbilden und Kunden anlocken zu können.  Das Fehlen des Discounters wird seit Jahren beklagt, nachdem ALDI den Standort wegen eines zu kleinen und nicht mehr zeitgemäßen Ladenlokals verlassen hat. Die gleichen Probleme sind für den REWE-Markt zu diagnostizieren, der auf seiner beengten Fläche nicht dauerhaft überlebensfähig ist. Die Aussage der WAHL, „einen Supermarkt und einen Discounter kriegen wir schon in die Innenstadt“, ist leichtfertig und wird durch die ergebnislosen Bemühungen der letzten Jahre widerlegt.


Natürlich ist es wichtig, dass es auch in der Hauptstraße sogenannte Frequenzbringer, Geschäfte, die täglich von vielen Kunden angelaufen werden, gibt. Noch wichtiger ist es allerdings, die Voraussetzungen und Anreize dafür zu schaffen, dass die Kunden überhaupt erst einmal in die Innenstadt kommen. Daher ist das NVZ mit einem modernen SB-Markt und einem Discounter unverzichtbar.


Sicher darf man Kritik am Investor üben, der Einiges nicht so, wie geplant und abgesprochen liefern kann. Man darf aber auch überlegen, woran es liegen kann, dass es selbst einem namhaften Betreiber wie HBB nicht gelingt, die in Heiligenhaus geplanten Ladenlokale zu füllen. Laut dem letzten Einzelhandelsgutachten fließt viel Kaufkraft in die Außenbereiche (Real, Selbecker Markt, Lidl) und in die Nachbarstädte. Der stetig wachsende Online-Handel tut sein Übriges. Man darf fragen, was Stadt, Stadtmarketing, Einzelhandel und der Investor zusammen tun können, um trotz entgegenlaufender Trends eine attraktive Innenstadt zu gestalten und die Kaufkraft der Bürger hier zu binden. Man darf auch fragen, wie es gelingt, die Hauptstraße optimal mit dem NVZ zu verbinden, damit einkaufstechnisch eine Einheit entsteht. Wenig zielführend ist es allerdings aus Sicht der SPD-Fraktion, dem NVZ-Investor zu empfehlen, von seinem Projekt abzuspringen. Das würde die Stadt um Jahre zurückwerfen.

Aus dem Immobilienausschuss vom 04 09 2019:

Verbesserungen an der Grundschule Schulstraße

Gegenwärtig erfolgen an der Grundschule Schulstraße umfangreiche Umgestaltungsmaßnahmen. Diese haben das Ziel, eine vollständige Sicherstellung von Plätzen in der offenen Ganztagsschule zukünftig zu erreichen.

Zwischenzeitlich ist das DRK mit seiner im Schulgebäude bisher untergebrachten Kleiderkammer zur Hauptstraße in das ehemalige Postgebäude umgezogen. Für die SPD-Fraktion stellt sich daher die Frage, ob und wie der freigewordene Raum in dem Schulgebäude künftig genutzt werden kann und soll. Die Stadtverwaltung soll daher für die nächste Sitzung des Immob.A. (13.11.2019) die Möglichkeiten einer schulischen Nutzung, auch in Abstimmung mit der Schulleitung, darzustellen und ggfs. notwendige Kosten zu beziffern.

Multifunktionales Stadtteil- und Familienzentrum Oberilp

Auf der Sitzung des Immobilienausschusses informierte die Stadtverwaltung darüber, dass die Fertigstellung des Multifunktionalen Stadtteil- und Familienzentrums Oberilp zum Jahresende erwartet werden kann. Derzeit werden mit Hochdruck die Fassadenverkleidungen mit Riemchenklinker angebracht und der Mehrzweckraum angebaut.

Die SPD begrüßt diese mit Bundesmitteln geförderte Umbaumaßnahme des ehemaligen Grundschulgebäudes und freut sich über eine Aufwertung des Stadtteils mit einer Kindertagesstätte im Familienzentrum, einer Nebenstelle des Kreisgesundheitsamtes, dem Stadtteilbüro und einem auch für die Bürgermeinschaft nutzbaren Gemeinschaftsraum. 

Endlich wieder kostenlos lesen !

Die Leihgebühren in der Städtischen Bücherei für die Kinder und Jugendliche wurden auf Initiative der SPD abgeschafft. So können Kinder und Jugendliche wieder kostenlos Bücher und andere Medien ausleihen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Städten war dies in den letzten Jahren in Heiligenhaus nicht der Fall, da CDU und FDP gegen die Stimmen der SPD Leihgebühren in der Stadtbücherei für Kinder und Jugendliche eingeführt hatten.

„Wir haben uns immer für die kostenfreie Nutzung der Bücherei eingesetzt. Denn wir wollen, dass Kinder und Jugendliche lesen und sich so die Welt des Wissens und der Phantasie kreativ erschließen“, so der SPD-Vorsitzende Ingmar Janssen.

Denn Lesen bildet und unterhält. Viele Klassiker der Weltliteratur wurden ursprünglich in deutscher Sprache verfasst und Deutschland gilt als Land der Dichter und Denker. Gute Literatur sollte daher selbstverständlich für Kinder und Jugendliche kostenlos in den Stadtbüchereien ausgeliehen werden können.